Gleiswendel

Eine Gleiswendel ist eine platzsparende und stabile Methode, um die Ebene zu wechslen. Es handelt sich dabei um eine Spirale, in der ein Zug von einer Ebene auf eine tiefere oder höhere Ebene fährt. Der Modellbahner kann so beispielsweise bequem aus einem Schattenbahnhof nach oben fahren oder von oben hinunter. Die Steigung in den NOCH Gleiswendeln ist dabei optimal für die Modellbahn ausgelegt, so dass auch längere Züge problemlos große Höhenunterschiede meistern können. Zudem sind die Außenradien einer Gleiswendel um 3 mm überhöht. Dadurch wird die Fahrsicherheit deutlich verbessert und der Rollwiderstand reduziert. Für jede Gleiswendel wird ein sogenannter Grundkreis benötigt. Dieser Grundkreis umfasst die Einfahrt in die Wendel und die Ausfahrt aus der Wendel. Auf diesen Grundkreis können beliebig viele Aufbaukreise aufgesetzt werden - je nach dem, welchen Höhenunterschied der Zug zu bewältigen hat. Wenn Sie den Bedarf für einen vorgegebenen Höhenunterschied ermitteln wollen, dann gehen Sie folgendermaßen vor: Gehen wir davon aus, dass Sie eine Höhe von 300 mm überbrücken wollen. Die Höhe des Grundkreises beträgt 130,5 mm. Wenn wir diese von der Gesamthöhe von 300 mm abziehen verbleiben 169,5 mm. Dieses Restmaß müssen wir nun durch die Höhe eines Aufbaukreises (87,00 mm) dividierren. 169,5 mm / 87,00 mm = 1,95. Daraus können wir ableiten, dass 2 zusätzliche Aufbaukreise zum Grundkreis benötigt werden, um die Höhendifferenz von 300 mm zu überbrücken. Es werden Gleiswendel für die Spurweiten H0, TT, N und Z angeboten – exakt angepasst an die speziellen Gegebenheiten der einzelnen Bahnfabrikate. Alle Gleiswendel können wahlweise links- oder rechtssteigend aufgebaut werden.

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